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| Startschuss für das Deutschlandstipendium |
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(04.02.2011) Berlin – Den Auftakt für das sogenannte Deutschlandstipendium hat Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) am 1. Februar in der Berliner Humboldt-Universität gegeben. Bis zum Jahresende sollen insgesamt 10 000 begabte und leistungsstarke Studierende in ganz Deutschland mit einem monatlichen Betrag von 300 Euro gefördert werden, der je zur Hälfte vom Bund und von privaten Mittelgebern stammt.
Neben Großunternehmen und Stiftungen können im Rahmen des Programms auch Privatpersonen sowie kleine und mittelständische Betriebe einen Beitrag zur akademischen Ausbildung der jungen Generationen leisten. „Insbesondere für ehemalige Studierende, die ihrer alten Hochschule etwas von dem zurückgeben möchten, was sie selbst dank ihres Studiums erreicht haben, ist das ein attraktives Angebot“, sagte die Ministerin. Das Programm leiste so neben der Förderung von Nachwuchstalenten auch einen wichtigen Beitrag zur Vernetzung der Hochschulen mit ihrem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umfeld.
„An den meisten deutschen Hochschulen kommt die Organisation des Deutschlandstipendiums zügig voran“, berichtete die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz, Margret Wintermantel, bei der Auftaktveranstaltung. Ein größeres bürgerschaftliches Engagement, wie es etwa in den USA zu finden sei, stärke die Autonomie der Hochschulen und erhöhe die Attraktivität eines Studiums in Deutschland.
Verglichen mit anderen Wissenschaftsnationen ist die Zahl der durch Stipendien geförderten Studierenden in Deutschland nach wie vor gering. Mittelfristig will der Bund mit Hilfe von Privatleuten, Stiftungen und Unternehmen 160 000 Deutschlandstipendien ausloben und so acht Prozent der Studierenden fördern. Daneben wird es auch in Zukunft die Stipendien der Begabtenförderungswerke geben, die derzeit etwa 23 000 Studierende erhalten.
Weitere Informationen findet ihr im Internet: www.deutschland-stipendium.de.
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