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An einem weltweiten Austauschprogramm für Famulanten beteiligt sich die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd). Jedes Jahr nehmen etwa 8.000 Medizinstudierende aus über 90 Ländern an dem internationalen Programm teil. Deutschland schickt jährlich circa 300 Studenten ins Ausland und nimmt ungefähr die gleiche Anzahl ausländischer Studenten in deutschen Kliniken auf.Das Ganze wird fast ausschließlich von Studenten organisiert, die sich allesamt ehrenamtlich neben dem Studium für den internationalen Austausch engagieren.
So funktioniert es: Wenn ein deutscher Student über die bvmd ins Ausland geht, kommt im Laufe der Austauschsaison im Gegenzug ein Student aus diesem Gastland nach Deutschland. Um die Organisation und Betreuung der ausländischen Gäste kümmern sich ehrenamtliche Medizinstudenten vor Ort. Dieses Prinzip hat viele Vorteile für die Famulanten: - Vermittlung der Famulaturstelle - Unterkunft (in der Regel kostenlos) - Verpflegung (in der Regel kostenlos) - Kontakt zu einheimischen Medizinstudenten
Studierende haben so die Möglichkeit, das Gastland hautnah kennen zulernen.
Die bvmd vermittelt deutsche Studenten in etwa 70 Länder. Es werden fast alle klinischen Fächer angeboten, wobei das Angebot von Land zu Land variiert. Interessierte können vier Fächerwünsche angeben. In der Regel bieten die einheimischen Studentenorganisationen den Gastfamulanten neben dem Praktikum auch ein Freizeitprogramm an. Um Anreise, Visum und Impfungen etc. müssen sich die Studenten aber selbst kümmern.
Interessierte können sich auf der Homepage der bvmd über die Details des Programms informieren: http://bvmd.de/ausland/scope/ |




Famulantenaustausch mit der bvmd

